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GRÜNER TEE

Grüner Tee stammt von derselben Pflanze wie schwarzer Tee. Der Unterschied liegt in der Fermentation, einem natürlichen Gärungsprozess, der bei grünem Tee unterbrochen wird. Grüner Tee wird sofort nach dem Pflücken und Welkenlassen der Blätter in Pfannen oder Woks kurz geröstet (China) oder über heißem Wasser gedämpft (Japan). Dadurch werden seine Naturkräfte konserviert und erst beim Aufgießen an das Wasser abgegeben. Nach der in China üblichen Produktionsmethode lässt man das frische Blattgut ganz leicht anfermentieren, wodurch der Tee einen leicht orangefarbenen Aufguss bekommt. In Japan wird überhaupt nicht fermentiert und der Aufguss ist meist zitronengelb bis grünlich.

 

Machen Sie das Trinken von grünem Tee zu einer lieben Gewohnheit, und Sie werden sehen, wie gut er sich auf Ihre Verdauung und Ihre Immunabwehr auswirkt.

 

Wenn Sie grünen Tee zubereiten, sollten Sie folgendes beachten: Kochen Sie das Wasser kurz auf, und lassen Sie es dann auf ca. 60C-70C abkühlen (das kann im Wasserkocher bis zu 15 Minuten dauern!). Bei häufigerem Genuss bietet sich der Kauf eines Wasserthermometers an. Nehmen Sie pro Tasse (150 ml) einen gestrichenen Teelöffel grünen Tee je nach Geschmack und Sorte auch mal mehr oder weniger, und lassen Sie ihn dann 2-4 Minuten ziehen. Je nach Geschmack und Sorte kann auch die Ziehzeit variieren, probieren Sie es einfach aus!

 

Den ersten Aufguss gießt man nur bei sehr bitteren oder sehr günstigen Haushaltstees weg. Je besser der Tee, umso delikater schmeckt sein erster Aufguss. Gerade bei grünem Tee von hoher Qualität können Sie auch den zweiten und dritten Aufguss genießen, somit erweist sich manch teurer Tee als preisgünstigere Entscheidung.

 

Wer es gerne einfach mag, kann auch den Tee „vom Blatt weg“ trinken, das heißt, Sie geben die Teeblätter direkt in die Tasse, rühren aber nach der Ziehzeit nicht mehr um, und trinken „vom Blatt weg“. Kurze Ziehzeit (1-3 Minuten) wirkt eher anregend, längere Ziehzeit (3-8 Minuten) wirkt mäßig anregend, allerdings, je länger der Tee in einem Aufguss zieht, umso herber wird er.

 

Das im Tee enthaltene Koffein ist durch seine Bindung an die Teegerbstoffe viel bekömmlicher als das des Kaffees. Beim schwarzen Tee sind diese Gerbstoffe durch die Fermentation zum Teil verändert, daher enthält er zwar weniger Koffein, aber es ist frei verfügbar. Grüner Tee dagegen gibt den Muntermacher Koffein in kleinen Schüben an unseren Körper ab. Durch diese langsame und sparsame, aber anhaltende Abgabe des Koffeins fördert grüner Tee die Konzentration, ohne das man in Nervosität verfällt. Schwarzer Tee (und Kaffee) sind sogenannte Eisenräuber, wenn man sie zu den Mahlzeiten trinkt, grüner Tee dagegen fördert durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt die Verwertung von Eisen in der Nahrung.

 

Die Japaner kennen die sprachliche Wendung „Tee in sich haben“. Damit bezeichnen sie einen Menschen, der sein wahres Wesen gefunden hat.

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